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		<title>Gamecast</title>
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		<description>Aktuelle News von Gamecast</description>
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		<lastBuildDate>Thu, 15 Mar 2012 09:33:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>CeBit 2012</title>
			<link>http://www.gamecast-tv.com/blog/artikel/archive/2012/march/article/cebit-2012/?tx_ttnews%5Bday%5D=15&#38;cHash=ed185f344b2ba05c9e54f272ee3809ee</link>
			<description>Auch dieses Jahr stand ein Besuch auf der CeBit in Hannover auf dem Plan, um aus erster Hand...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Auch dieses Jahr stand ein Besuch auf der CeBit in Hannover auf dem Plan, um aus erster Hand Informationen über die neusten technischen Errungenschaften im Bereich Computerelektronik und Softwareentwicklung zu sammeln. Gegenüber den vergangenen Veranstaltungen versprach die CeBit im Vorfeld viele Neuerungen. Zwar blieb es auch weiterhin bei dem üblichen technischen Schaulaufen konkurrierender Firmen, aber man versuchte dennoch neue Wege zu gehen und die Bandbreite in alle erdenklichen Richtungen der elektronischen Kommerzialisierung zu erweitern. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Dies gelang nicht immer. Bei einigen Ausstellern hat man sich gewundert, was das mit Technik und Messe zu tun hat, wenn ganze Hallen nur mit Sportangeboten oder Automobilherstellern gefüllt werden und fehlende Neuerungen durch knapp bekleidete Damen kompensiert werden. Es bleibt ein fahler Beigeschmack, aber es gab durchaus auch interessante Dinge, denen man sich auf der CeBit widmen konnte. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Einer dieser löblichen Dinge fiel unter anderem auf den angestrebten Schwerpunkt „Karriere in der IT-Branche“. Hier besteht nach wie vor ein großer Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften, weshalb diesem Thema ebenfalls eine eigene Halle gewidmet wurde. Neben diversen Jobbörsen und direkten Kontakten zu namenhaften Firmen, welche um die Gunst der potenziellen Bewerber buhlten, präsentierten sich auch einige Deutsche Forschungsinstitute, Universitäten sowie einzelne Bundesländer und Bundesagenturen. Die Angebote waren mehr als nur vielversprechend.<br /> Dies zeigt auch wie gefragt eine gute Ausbildung in diesem Bereich ist und dass GAMECAST ein wichtiges Sprungbrett für jeden von euch sein kann, um in der Wirtschaft Fuß zu fassen. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ein weiterer Schwerpunkt, um den man dieser Tage nicht herum kommt, ist das Thema „Cloud“. An vielen Ständen der Messe wurden die Möglichkeiten der Systeme beworben. Es gab unzählige Angebote diesbezüglich. Cloud-Sharing, Cloud-Controling, Cloud-Hosting, Virtual-Clouding und Cloud-Computing sind nur einige der neudeutschen Wörter, an die wir uns wohl demnächst gewöhnen müssen. Allgemeine Gefahren wurden hingegen stets kleingeredet, sowohl bei der Datensicherheit oder der Entmündigung des Kunden. Zum Glück gab es am Nachbarstand gleich die passende Software-Lösung für die genannten Probleme, die es laut Anbieter eigentlich nicht gibt. Es ist letztendlich das übliche Hin und Her um eine durchaus interessante Technikmöglichkeit, an der alle mitverdienen wollen. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Vertreten waren alle, die in dieser Branche etwas auf sich halten. Von Mittelstands-Firmen bis hin zu multinationalen Weltkonzernen. <br /> Alle, bis auf Apple. Der Konzern scheute nach wie vor den direkten Vergleich seiner Produkte, um das Image ihrer Lifestyle-Ikonen zu wahren.<br /> Microsoft versuchte mit einer riesigen Werbeaktion Namens „Microsoft Heartbeat – the Power of Design“ verlorenen Boden in diesem Bereich gut zu machen und setzte alles auf eine überdimensionierte „Windows 8-Präsentation“. Leider schien das Standpersonal bei fachlichen Fragen unkundig oder wollte die Fragen, aus welchen Gründen auch immer, nicht beantworten. Dieser Umstand war ein generelles Phänomen auf der Messe. Fragen, die sich näher mit den Produkten befassten, wurden meist schwammig oder gar nicht beantwortet. Das übliche Verweisen an andere Personen, die rein zufällig nicht anwesend sind, ist man als wissenskundiger Besucher bereits gewöhnt, das aber ganze Stände mit Fachleihen besetzt werden, ist neu. <br /> Dieser leidige Aspekt unterstreicht nur noch einmal deutlich den oben bereits angesprochen Mangel an gut ausgebildetem Personal in dieser Branche.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Im Allgemeinen entstand auf der CeBit auch dieses Jahr wieder das bekannte „Basar-Feeling“, das oft auf Messen aufkommt, erweitert mit der einen oder anderen Livestyle-Attraktion, was bei dieser Branche doch eher aufgesetzt wirkt. Als Beispiel sei hier nur der gesamte „E-Sport“-Bereich zu nennen, dem ebenfalls eine komplette Halle mit den üblichen knapp bekleideten Messedamen und dem digitalen Overkill gewidmet wurde. Ein Großteil der Teilnehmer wäre wohl auf Messen wie der Gamescom besser aufgehoben.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Es war trotz allem eine durchaus vielseitige Messe mit interessanten Inhalten. Die neuen Ansätze der Messe sind lobenswert und bieten durchaus Potential für die Zukunft. Wirkliche Innovationen blieben jedoch leider aus.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 09:33:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Motion-Capturing für Urban Legend</title>
			<link>http://www.gamecast-tv.com/blog/artikel/archive/2012/february/article/vom-computerspiel-zum-animationsfilm-kopie-1/?tx_ttnews%5Bday%5D=20&#38;cHash=406d8f26ba6eb4a0fe40de080d3ce599</link>
			<description>Die Produktion unserer Pilotepisode „Urban Legend“ schreitet mit großen Schritten voran. Letzte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Produktion unserer Pilotepisode „Urban Legend“ schreitet mit großen Schritten voran. Letzte Woche hat unser Team erneut Motion-Capturing-Aufnahmen im Gameslab der HTW Berlin durchgeführt. Mit dabei waren die Schauspieler Kaya Marie Möller, Benjamin Hirt und Anja Harnisch. Sie übernehmen in dieser Reihenfolge die Rollen der Journalistin Victoria, des Revolutionärs Byron und einer Polizistin.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Alle drei haben bereits bei vielen anderen Projekten mitgewirkt und das Team von GAMECAST freut sich sehr, mit ihnen zusammenarbeiten zu können.  Kaya Möller hat unter anderem Lisbeth Salander in David Finchers Version von „Verblendung“ synchronisiert und Anja Harnisch war erst kürzlich bei „Aktenzeichen XY … ungelöst“ zu sehen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Selbst für die erfahrenen Schauspieler war das Motion-Capturing Neuland, aber sie haben diese Herausforderung mit Bravour gemeistert, egal ob sie Sitzen, Laufen oder kleine Action-Sequenzen spielen mussten.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Spielen muss man eigentlich nicht anders. Man muss sich nur mehr vorstellen,“ sagte Kaya Möller zu den Motion-Capturing-Arbeiten. &nbsp;Im Bild ist sie mit Benjamin Hirt bei der Interviewszene zwischen Victoria und Byron zu sehen. Auch er war vom Dreh und dem Konzept des Films begeistert. Benjamin hat sich vor allem für die Rolle des Byron interessiert, weil sich die Probleme, die Byron in dieser zukünftigen Welt anspricht, auch heute schon herauskristallisieren.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Seid gespannt, wie Byron diese Probleme in der Pilotepisode angeht und vor allem, welchen Einfluss ihr selbst auf die Geschichte nehmen könnt. Sobald die Mo-Cap-Daten ausgewertet und verarbeitet sind, werden die Schauspieler nochmals zusammen kommen und ihre animierten Charaktere nachsynchronisieren.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vom Computerspiel zum Animationsfilm </title>
			<link>http://www.gamecast-tv.com/blog/artikel/archive/2011/november/article/vom-computerspiel-zum-animationsfilm-1/?tx_ttnews%5Bday%5D=09&#38;cHash=1275e6e68d9a94cb4a6435c2e095f152</link>
			<description>Am 27. Oktober 2011 veranstaltete die Fachgruppe Informatik den 13. Informatiktag der Hochschule...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span style="font-size: 10pt;">Am 27. Oktober 2011 veranstaltete die Fachgruppe Informatik den 13. Informatiktag der Hochschule Mittweida. Die wissenschaftliche Tagung fand im Rahmen der 21. Internationalen Wissenschaftlichen Konferenz Mittweida statt und stand in diesem Jahr unter dem Leitmotiv „Forschung und Ausbildung in der Informatik, Wirtschafts-, Bio- und Medieninformatik“. Den Studenten dieser Studiengänge wird dabei ein Forum geboten, gemeinsam mit den Professoren und Mitarbeitern der Fachgruppe, erworbenes Wissen und neue Erkenntnisse auszutauschen und zu vertiefen. Fachvorträge zu modernen IT-Technologien, vorwiegend zu Problemstellungen komplexer Softwaresysteme, standen dabei im Vordergrund.</span></p>
<p class="bodytext"><span style="font-size: 10pt;">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><span style="font-size: 10pt;">Die Konferenz bot für das Projekt Gamecast ein ideales Podium, um aktuelle Forschungsergebnisse und neueste Entwicklungen der Softwaretechnologie zu präsentieren. Die Studenten Felix Otto und Gabriel Kind, Projektleiter und Programmierer bei Gamecast, veranschaulichten dem interessierten Publikum ein neues Verfahren, welches die Umwandlung weg von der Computergrafik hin zur realistischen Darstellung für den Fernsehzuschauer weitaus effektiver und präziser ausführt. Dieser neuartigen Softwarelösung widmete sich Kind im Rahmen seiner Forschungsarbeit und ebnet damit den Weg für eine optimierte Projizierung des Videospielgeschehens auf eine 3D-animierte TV-Serie. Dazu werden die in der Spielumgebung aufgezeichneten Szenen mittels Event-Tracking vom Gamecast-System erfasst und in ein rechnergestütztes 3D-Konstruktionsprogramm (3ds Max) übertragen. Anschließend können die aufgezeichneten Daten für die Darstellung auf dem heimischen Fernsehgerät aufgewertet und qualitativ hochwertig gerendert werden.</span></p>
<p class="bodytext"><span style="font-size: 10pt;">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><span style="font-size: 10pt;">Neben dem wissenschaftlichen Austausch steht insbesondere der Dialog mit den Unternehmen im Vordergrund. Das vielfältige Themenspektrum der Vortragsreihe hat gezeigt, welches enorme Potential Informatik als fester Bestandteil der Wirtschaft in sich birgt. Talentierte Nachwuchskräfte und innovative Ideen, die den Markt bereichern, sind gefragter denn je. Die Hochschule Mittweida begegnet diesem Trend mit einer steigenden Zahl von Studienangeboten und einer Aufstockung der Kapazitäten für Studierende bei gleichbleibend hoher Qualität der Ausbildung. Die rasante Entwicklung des Gamecast-Projektes stellt klar unter Beweis, dass auch ein kleiner Studienort im Stande ist, kreative Konzepte zu entwickeln und voranzutreiben und dabei das Interesse der Industrie zu wecken.</span></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 14:41:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Auf dem Weg ins neue Semester</title>
			<link>http://www.gamecast-tv.com/blog/artikel/archive/2011/september/article/gamescom-2011/?tx_ttnews%5Bday%5D=15&#38;cHash=e153905d15a56261183a8c4fabaf4929</link>
			<description>In der nächsten Woche startet das Wintersemester 2011/2012. Das heißt auch, dass der neue...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"> In der nächsten Woche startet das Wintersemester 2011/2012. Das heißt auch, dass der neue Studiengang der Hochschule Mittweida, Medieninformatik und Interaktives Entertainment, in die erste Runde geht.</p>
<p class="bodytext">Im ersten Semester erwarten die neuen Studenten Grundlagen aus den Bereichen Informatik und Medien. Die Module beinhalten unter anderem Grundlagen der Kommunikation sowie erste Schritte in der Programmierung. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Auch einige Mitglieder des Gamecast Teams werden Vorlesungen halten. Thomas Schmieder wird den neuen Studenten zum Beispiel die Media and Communication Basics näher bringen. Auch Felix Otto wird in späteren Semestern sein Know-how über ECM mit den Studenten teilen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Schon auf der Gamescom hat sich gezeigt, wie groß die Nachfrage nach Studiengängen ist, die auf die spätere Arbeit in der Spielebranche und in der interaktiven Unterhaltung vorbereiten. Kein Wunder, schließlich sucht die Branche im Moment stark nach gut ausgebildeten Programmierern und Animatoren. Dementsprechend wurde das neue Studienangebot von den zukünftigen Studierenden sehr gut angenommen und wird mit zwei Seminargruppen in den ersten Durchlauf starten.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Das Gamecast-Team ist sehr gespannt auf die neuen Studenten und freut sich auf die Zusammenarbeit.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 14:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gamescom 2011 </title>
			<link>http://www.gamecast-tv.com/blog/artikel/archive/2011/august/article/gamescom-2011-kopie-1/?tx_ttnews%5Bday%5D=11&#38;cHash=f337a9278256d49201666aa4164d562d</link>
			<description>Nächste Woche ist es wieder so weit. Vom 17. Bis zum 21.08. findet die Gamescom bereits zum dritten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Nächste Woche ist es wieder so weit. Vom 17. Bis zum 21.08. findet die Gamescom bereits zum dritten Mal in Köln statt. Neben bekannten Firmen wie Nintendo, Valve oder auch Disney wird Gamecast&nbsp; ebenfalls&nbsp; wieder vertreten sein. Wir sind zusammen mit der Hochschule Mittweida in der Halle 8 Stand 51A vertreten.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Es wird erste Eindrücke eines unseres Levels zu sehen geben. Außerdem könnt ihr einem unserer Level-Designer über die Schulter schauen. Beim Live-Level-Design habt ihr die Möglichkeit aus erster Hand zu erfahren, wie die Spielwelt von Gamecast entsteht. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Außerdem Stellen wir auch den neuen Studiengang an der HS Mittweida vor. Medieninformatik und Interaktives Entertainment wird ab dem nächsten Semester an der Hochschule unterrichtet. Falls ihr mehr Informationen dazu oder Gamecast wollt, dann kommt doch einfach vorbei. Wir freuen uns auf euch. </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 14:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>GAMECAST inspiriert neuen Studiengang an der Hochschule Mittweida</title>
			<link>http://www.gamecast-tv.com/blog/artikel/archive/2011/june/article/gamecast-inspiriert-neuen-studiengang-an-der-hochschule-mittweida/?tx_ttnews%5Bday%5D=30&#38;cHash=3a2ac8be6fcaa0a77973c26e6874946c</link>
			<description>Die Medien- und Videospielebranche sucht händeringend nach Fachleuten wie Game Developer,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify; line-height:120%" class="bodytext"><span style="line-height:120%">Die Medien- und Videospielebranche sucht händeringend nach Fachleuten wie Game Developer, 3D-Designer oder Administratoren für ihre Informationssysteme. Voraussetzung für eine erfolgreiche Berufskarriere in der virtuellen Welt ist allerdings eine fundierte Ausbildung, die ab dem Wintersemester 2011/12 an der Hochschule Mittweida geboten wird.</span></p>
<p style="text-align:justify; line-height:120%" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify; line-height: 120%;" class="bodytext"><span style="line-height: 120%;">Der neue Studiengang „Medieninformatik und Interaktives Entertainment“ kombiniert die Kernkompetenzen der&nbsp; </span>Studienfächer Medientechnik und Medienmanagement mit Informatik. Im Mittelpunkt des praxisnahen Studiums stehen neben Web-Plattformen und Social Media vor allem Videospiel und Animation. Die notwendigen Fertigkeiten werden bislang fast ausschließlich an privaten Ausbildungseinrichtungen vermittelt, die zumeist mit üppigen Gebühren verbunden sind. An der Hochschule Mittweida stehen dagegen ab Ende September dieses Jahres 50 kostenfreie Studienplätze zur Verfügung. Interessierte sollten sich daher möglichst schnell bewerben. </p>
<p style="text-align:justify; line-height:120%" class="bodytext"><span style="line-height:120%">&nbsp;</span></p>
<p style="text-align:justify; line-height:normal" class="bodytext"><b>Inhalte des Studienganges</b></p>
<p style="text-align:justify; line-height:120%" class="bodytext"><span style="line-height:120%">Die Studenten wählen bereits im zweiten Semester eine der zwei angebotenen Spezialisierungen, nachdem sie sich im ersten Semester mit Medien- und Informatikgrundlagen vertraut gemacht haben. In der Vertiefungsrichtung „Kreatives Design“ geht es vor allem um die inhaltliche Entwicklung von interaktiven Medienangeboten sowie Dramaturgie, Konzeptzeichnungen, aber auch Game Design und 3D Modellierung. Im zweiten Bereich „Programmierung“ beschäftigen sich die Studierenden mit der Entwicklung, Pflege und Administration von Computerspielen, Softwaresystemen und Informationssystemen. </span></p>
<p style="text-align:justify; line-height:120%" class="bodytext"><span style="line-height:120%">&nbsp;</span></p>
<p style="text-align:justify; line-height:120%" class="bodytext"><span style="line-height:120%"><b>Berufschancen</b></span></p>
<p style="text-align:justify; line-height:120%" class="bodytext"><span style="line-height:120%">Die Absolventen des neuen Studiengangs </span><span style="line-height:120%">„Medieninformatik und Interaktives Entertainment“ haben beste Berufsaussichten </span><span style="line-height:120%">in der Videospieleindustrie und Medienbranche. Je nach Spezialisierung werden sie später als Game Developer, Medieninformatiker, Administratoren für Informationssysteme, 3D-Designer, Game Designer oder z.B. im Online Marketing gute Berufschancen vorfinden. Durch das praxisnahe Studium werden so die Studenten bestens auf die neuen Medien vorbereitet und mit einem breiten Grundwissen für die spätere Berufskarriere ausgestattet.</span></p>
<p style="text-align:justify; line-height:120%" class="bodytext"><span style="line-height:120%">&nbsp;</span></p>
<p style="text-align:justify; line-height:120%" class="bodytext"><span style="line-height:120%"><b>Hintergrund</b></span></p>
<p style="text-align:justify; line-height:120%" class="bodytext"><span style="line-height:120%">An der traditionsreichen Hochschule Mittweida wurden bereits in den 1990er Jahren erfolgreich praxisnahe Medienstudiengänge eingeführt. Das „Mittweidaer Modell“, das gleichsam fundierte theoretische und praktische Ausbildung umfasst, wurde zum Vorbild für ähnliche Studienangebote im In- und Ausland. Mit dem neuen Studiengang wird den veränderten Anforderungen der Videospieleindustrie und der Medienbranche Rechnung getragen, stellt Prof. Dr.-Ing. Robert J. Wierzbicki, Leiter der Fachgruppe Ambient Media an der Hochschule Mittweida heraus:</span><span style="line-height:120%"> „Heute sehen wir die meisten Firmengründungen im Medienbereich im Web. Dafür brauchen wir kreative Köpfe, die mit den neuen völlig veränderten Gesetzmäßigkeiten der Sozialen Netzwerke und des Internet umgehen können. Medienschaffende die verstehen, wie man im Internet Menschen begeistert und interaktiv unterhält. Menschen, die wissen wie man in Zeiten des versagenden Kopierschutzes trotzdem Geld verdienen kann, wie es uns soziale Netzwerke wie Facebook oder kostenlose Onlinespiele beweisen.“</span> </p>
<p style="text-align:justify; line-height:120%" class="bodytext"><span style="line-height:120%">&nbsp;</span></p>
<p style="text-align:justify; line-height:120%" class="bodytext"><span style="line-height:120%">&quot;</span>Waren es vor 15 Jahren die Fähigkeiten des Ingenieurs, die dem Medienschaffenden vermittelt werden mussten, dann sind es heute im Internetzeitalter die Kenntnisse im Bereich Programmierung. Das Internet fordert jetzt von den Studenten ein viel höheres Maß an kreativen Fähigkeiten und technischen Kenntnissen, die in diesem Studiengang vermittelt werden&quot;, so der zuständige Studiendekan Prof. Dr.-Ing. Wilfried Schubert.</p>
<p style="text-align: justify; line-height: 120%;" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="text-align:justify; line-height:120%" class="bodytext"><span style="line-height:120%">Den Anstoß für die Einführung des neuen interdisziplinären Studiengangs „Medieninformatik und Interaktives Entertainment“ zwischen der Fakultät Medien und der Fakultät Mathematik/Naturwissenschaften/Informatik gab die gemeinsame Forschungstätigkeit bei der Entwicklung interaktiver Animationsfilme und virtuellen Filmsets.</span></p>
<p style="text-align: justify; line-height: 120%;" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="text-align:justify; line-height:120%" class="bodytext"><span style="line-height:120%">&nbsp;„Wir haben sehr tiefgreifende Erfahrungen mit den Produktionsabläufen in den neuen Medien gesammelt, welche teilweise vollkommen anders sind als bei den klassischen Medien. Hier entsteht etwas Neues nur aus der Kombination von technischen Fachleuten mit kreativen Köpfen, die für spannende Inhalte, Designs und Storys sorgen“, versichert Professor Wierzbicki. „Im Sinne der praxisbezogenen Ausbildung in Mittweida werden die Studenten in diesem Studium die Chance haben, diese Arbeitsabläufe in praxisnahen Projekten anzuwenden - nur dass es sich hier nicht mehr um den eigenen Radiosender, sondern die eigene Webplattform oder das eigene Videospiel handelt.“</span></p>
<p style="text-align:justify; line-height:120%" class="bodytext"><span style="line-height:120%">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext">Mehr Informationen gibt es hier: <a href="https://www.me.hs-mittweida.de/?id=5403" target="_blank" class="external-link-new-window" >http://www.hs-mittweida.de/miie</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 14:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>GAMECAST erregt Aufmerksamkeit</title>
			<link>http://www.gamecast-tv.com/blog/artikel/archive/2011/may/article/gamecast-erregt-aufmerksamkeit/?tx_ttnews%5Bday%5D=14&#38;cHash=71f90f78095703159c496e22aa9d5684</link>
			<description>Am Montag, dem 09.05.2011, war das ZDF zu Besuch bei GAMECAST. Das Team um Cornelia Rettig kam bei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Am Montag, dem 09.05.2011, war das ZDF zu Besuch bei GAMECAST. Das Team um Cornelia Rettig kam bei uns im Europäischen Hof vorbei und hat sich einige Details des GAMECAST-Systems erklären lassen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Sie interessierten sich vor allem für die Herausforderungen bei der Entwicklung des Systems und dessen Einsatzmöglichkeiten. Aber auch die Art und Weise der Szenenerstellung waren von Interesse. Im Beitrag werden auch erste animierte Szenen aus dem Spiel zu sehen sein.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der Beitrag wird am Sonntag, dem <b>15.05.2011</b>, auf 3sat ausgestrahlt. Schaltet ab <b>16.30 Uhr</b> bei „neues“ ein, wenn ihr auch ein bisschen mehr über GAMECAST erfahren wollt.</p>]]></content:encoded>
			<category>Deutsch</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 14 May 2011 17:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Von der Bleistift-Skizze zur Computeranimation</title>
			<link>http://www.gamecast-tv.com/blog/artikel/archive/2011/may/article/von-der-bleistift-skizze-zur-computeranimation/?tx_ttnews%5Bday%5D=08&#38;cHash=291fcdb592c3584863f025b63945b7b4</link>
			<description>„Die Bühne gehört dir. Die Welt wird dein Publikum sein.“  So lautet der Slogan des gerade in der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Die Bühne gehört dir. Die Welt wird dein Publikum sein.“ So lautet der Slogan des gerade in der Produktion befindlichen Trailers für die Pilotfolge „Urban Legend“ des GAMECAST Projektes. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Fast zwei Jahre hat es gedauert von der Idee bis zur Umsetzung“, so David Lochner. Aus seiner Feder stammt das Storyboard für den Trailer. Inhaltlich soll es um den Held Byron gehen, dessen Schicksal noch unbestimmt ist. Dabei stehen dramatische Auseinandersetzungen des Volkes in einem Überwachungsstaat im Vordergrund der Handlung. Das Ganze spielt in einer Großstadt, die vollkommen am Computer gemodelt wurde. „Doch nicht nur die Szenerie sondern auch die animierten Hauptcharaktere Byron, Ciel und ein Soldat stellten eine große Herausforderung dar.&quot; Es ist oft schwierig seine Ideen als Regisseur dem Team so genau zu beschreiben, dass alles gut umgesetzt werden kann&quot;, so David Lochner. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Am Anfang steht dabei das Festhalten des groben Einfalls auf Papier. Anschließend folgt das Bauen der einzelnen Komponenten. Am Ende kommt das Animieren der Charaktere bis in den kleinsten Finger“, so beschreibt Erkan Kosar die notwendigen Arbeitsschritte auf dem Weg bis hin zum fertigen Trailer. Er ist für das Modelling verantwortlich und hauchte unter anderem der Hauptfigur Ciel Leben ein. Neben ihm beschäftigt sich ein ganzes Team mit der Entwicklung des Trailers. So beteiligt sich die FH Dortmund ebenso wie die „Pixable Studios“ an der Fertigstellung. Der Komponist Jo Blankenburg sorgt dabei für die nötige musikalische Untermalung der Handlung. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Neben der Einführung in die digital erschaffene Welt, soll der Trailer den Betrachter hauptsächlich neugierig machen. So besteht er aus einem animierten Teil und einem sogenannten Realfilmteil, indem sich der Zuschauer mit den Spielern auf der Couch identifizieren kann. „Damit erreicht man auch einen gewissen Werbecharakter“, so David Lochner. „Der Zuschauer soll selbst Lust bekommen zu spielen.“</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 08 May 2011 13:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wir können Geschichte schreiben!</title>
			<link>http://www.gamecast-tv.com/blog/artikel/archive/2011/january/article/wir-koennen-geschichte-schreiben/?tx_ttnews%5Bday%5D=13&#38;cHash=944ce633719fd4baa690c99dc2f640dd</link>
			<description>Professor Dr.-Ing. Dr. h.c. Lothar Otto, Rektor der Hochschule Mittweida, im Gespräch über GAMECAST</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-decoration: none;" class="bodytext">Professor Dr.-Ing. Dr. h.c. Lothar Otto, Rektor der Hochschule Mittweida, im Gespräch über GAMECAST<br /><br />1. Was war Ihr schönstes Erlebnis im Zusammenhang mit GAMECAST?</p>
<p style="text-decoration: none;" class="bodytext"><br />Das beeindruckendste Erlebnis in Bezug auf GAMECAST war bis jetzt die Vorstellung der Projektergebnisse vor Weihnachten. Da hatte ich ein „Aha“-Erlebnis. Ich hatte mir nicht vorgestellt, dass schon so viel in so kurzer Zeit erreicht worden ist. </p>
<p style="text-decoration: none;" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="text-decoration: none;" class="bodytext"><br />2. Wie schätzen Sie die bisherigen Erfolge ein?</p>
<p style="text-decoration: none;" class="bodytext"><br />Am Anfang war es ja etwas schwierig, das Projekt zu etablieren. Allerdings hat sich das Rektorat sehr für GAMECAST eingesetzt. Wir haben zum Beispiel ein Forschungslabor mit sehr guter Technik bereitgestellt, entsprechende Zugänge geschaltet und lizenzrechtliche Angelegenheiten geklärt, die als Begleiterscheinung bewerkstelligt werden mussten. </p>
<p style="text-decoration: none;" class="bodytext">Im Endeffekt ist die Durchführung des Forschungsprojekts an der Einrichtung nur so möglich gewesen. Inzwischen ist GAMECAST sehr erfolgreich. Besonders hervorzuheben ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Studenten verschiedener Fakultäten, auf die die Hochschule und auch ich sehr großen Wert legen.</p>
<p style="text-decoration: none;" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="text-decoration: none;" class="bodytext"><br />3. Die Hochschule unterstützt uns sehr - Inwieweit profitiert diese von dem Projekt?</p>
<p style="text-decoration: none;" class="bodytext"><br />Das lässt sich noch nicht genau abschätzen, da das Projekt zu diesem Zeitpunkt noch in der Entwicklungsphase steckt. Allerdings habe ich ja großspurig schon gesagt, dass GAMECAST einmal Geschichte schreiben wird. Es könnte sein, dass es genauso wie Walter Bruch und das PAL-Fernsehen als wegweisende Entwicklung in Verbindung mit der Hochschule gesehen wird. Das verspreche ich mir auf jeden Fall davon. Allerdings muss auch etwas dafür getan werden – von Seiten des Entwicklerteams und auch der Hochschule.</p>
<p style="text-decoration: none;" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="text-decoration: none;" class="bodytext"><br />4. Warum, glauben Sie, dass sich an dem Projekt so viele Studenten aus verschiedenen Fakultäten beteiligen?</p>
<p style="text-decoration: none;" class="bodytext"><br />Meiner Meinung nach ist das Interesse der Studenten an der Thematik „interaktive Spiele und GAME-Programmierung“ selbst sehr groß. Sie sehen GAMECAST als Chance, die sie später beruflich weiter bringen kann. Denn zum Beispiel die Ingenieure entwickeln tolle Dinge, oft fehlen diesen allerdings die Inhalte bzw. die Möglichkeit zur Vermarktung. Besonders in Hinblick auf die praktische Anwendung der Visionen kann GAMECAST helfen, berufliche Perspektiven genau zu definieren. </p>
<p style="text-decoration: none;" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="text-decoration: none;" class="bodytext"><br />5. Was erhoffen Sie sich für das Projekt im Laufe der nächsten 10 Jahre? Wo sehen Sie die Potenziale?</p>
<p style="text-decoration: none;" class="bodytext"><br />Vor allem für das 3D-Fernsehen wird es hinsichtlich der Inhalte von großer Bedeutung sein. Auch im erzieherischen Bereich können interaktive Mediensysteme helfen, Kinder zum Lernen zu animieren. Angenommen sie haben keine Lust zu Lernen, sehen aber gleichzeitig in einem Spiel, wie sie dort als virtuelle Persönlichkeiten beim Lernen Spaß haben. Die im Untergrund wirkende Psychologie zum eigenen Ich kommt zum Tragen und kann dabei unbewusst neue Lernmotivation erzeugen. Aber da gibt es viele Möglichkeiten, besonders hinsichtlich des psychologischen Marktfeldes. Im Endeffekt wird auf jeden Fall ein neuer Unterhaltungswert geschaffen.</p>
<p style="text-decoration: none;" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="text-decoration: none;" class="bodytext"><br />6. Welche Bedeutung hat GAMECAST für Sie in einer Welt mit <span style="font-style: normal;">Killerspielen und Co.?</span></p>
<p style="text-decoration: none;" class="bodytext"><br /><span style="font-style: normal;">Das ist ein gefährliches Feld. Allerdings kann alles, was entwickelt wird, immer gegen oder auch für den Menschen und die Umwelt eingesetzt werden. Selbst eine Schere, die einerseits ein nützliches Werkzeug ist, kann andererseits eine gefährliche Mordwaffe darstellen. Sollen wir deshalb keine Scheren mehr herstellen? Das Leben ist lebensgefährlich, es ist einfach so. Besonders Bildung muss daher als wichtiges Mittel auch in Bezug auf die Entwicklung von Spiele-Systemen eingesetzt werden.</span></p>
<p style="text-decoration: none;" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="text-decoration: none;" class="bodytext"><br />7. Wenn Sie GAMECAST in drei Begriffen beschreiben müssten, welche wären das?</p>
<p style="text-decoration: none;" class="bodytext"><br />Modern, zukunftsweisend, neue Märkte.</p>
<p style="text-decoration: none;" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="text-decoration: none;" class="bodytext"><br />8. Soweit ich weiß gibt es von Ihnen selbst noch keinen Avatar. Würden Sie das gern probieren und was für eine Aufgabe hätte dann ihr Avatar in dem von GAMECAST entwickelten Spiel?</p>
<p style="text-decoration: none;" class="bodytext"><br />Ja, das würde ich gern einmal ausprobieren. Ich würde mir wünschen, dass ich dann als Sportler im Spiel auftauche, denn ich bin sehr sportbegeistert. Allerdings habe ich dahingehend zu wenig Zeit.  Was natürlich auch nicht schlecht wäre, ist ein Motorrad für meine Figur. </p>
<p style="text-decoration: none;" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="text-decoration: none;" class="bodytext"><br />9. Was ist für Sie das Wichtigste, das jeder über GAMECAST wissen sollte?</p>
<p style="text-decoration: none;" class="bodytext"><br />GAMECAST ist eine zukunftsweisende Technik, die die Inhalte des interaktiven Fernsehens in den nächsten zehn Jahren begleiten wird. Vielmehr noch darüber hinaus, denn in 40 oder 50 Jahren wird die Fernsehwelt ganz anders aussehen als heute. </p>]]></content:encoded>
			<category>Deutsch</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 20:19:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Virtuelle und doch echte Gefühle</title>
			<link>http://www.gamecast-tv.com/blog/artikel/archive/2010/november/article/virtuelle-und-doch-echte-gefuehle/?tx_ttnews%5Bday%5D=29&#38;cHash=a0aca0534211891dd17c79173d3b0a15</link>
			<description>
Ein Spezialist über Emotionserkennung und das besondere Spielerlebnis. Dr. Christian Küblbeck vom...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Dr. Christian Küblbeck vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) beantwortete GAMECAST, wie es möglich ist, dass eine handelsübliche Webcam das Geschlecht, das Alter und die Stimmung ihres Besitzers in nur kurzer Zeit analysieren kann und welche Möglichkeiten dadurch vor allem für das GAMECAST-System entstehen. Denn das vom IIS entwickelte SHORE-System ermöglicht es, dass die Emotionen des Spielers erkannt werden und damit auch deren Aussehen realistisch auf die virtuellen Charaktere abgebildet werden kann.  </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>1. Was war der Auslöser für diese Entwicklung?</b></p>
<p class="bodytext">Wir haben angefangen mit der Entwicklung biometrischer Systeme. Dabei ging es uns besonders um das Aussehen des Gesichts und dessen technische Erkennung. Seit 5 Jahren ist diese sogenannte Detektion weitestgehend erforscht und lässt weitere Detailbetrachtungen zu. Beispielsweise beschäftigten wir uns damit, wie man Gesichter auch unter schlechten Bedingungen, wie einer schwachen Lichtquelle, erkennen kann oder bestimmte Gesichtspartien noch besser in die Analyse eingebunden werden können.  </p>
<p class="bodytext">Im Moment forschen wir an der exakten Erfassung der Gesichtspose. Das heißt, die eingebundene Kamera soll erkennen, in welche Richtung sich der Kopf der Person genau dreht. Diese Entwicklung kann auch für das GAMECAST-System von großer Bedeutung sein, dazu jedoch später mehr.</p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="bodytext"><a name="_SE_FLD"></a><a name="_SE_CP"></a> <b>2. Wie erkennt SHORE™, ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelt und ob diese/r wütend oder fröhlich ist?</b></p>
<p class="bodytext">Wir arbeiten hier mit einem trainingsbasierten Ansatz, das heißt die Grundlage bilden viele Beispielbilder. Wir haben jetzt circa 30000 Gesichter gesammelt, davon circa die Hälfte Frauen und die andere Hälfte Männer. Diese werden per Hand nach bestimmten Merkmalen gekennzeichnet. Die gehobenen Mundwinkel sind für das Lachen beispielsweise typisch. Wir haben einen großen Pool an Merkmalen aufgebaut  - inzwischen sind es über 20 000. Diese können an verschiedenen Stellen vom System automatisch berechnet werden. Beim Training werden jene Merkmale ausgewählt, die für eine gute Unterscheidung von Klassen geeignet sind. Diese bringen dann ein gutes Qualifikationsergebnis - wie eben die Entscheidung, ob Mann oder Frau. Dabei geht das System aber genauso vor wie wir: Als Mensch sieht man ja auch ob es Mann oder Frau ist, aber die genauen Gründe , woran man diese Tatsache festhält, ist uns auch nicht immer bewusst. Bei SHORE™ ist das genauso.</p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="bodytext"><b>3. Welche Hardware braucht der User, um SHORE™ einsetzen zu können?</b></p>
<p class="bodytext">Es ist mit jedem gängigen Betriebssystem kompatibel, auch mit „<em>Mac OS“</em> funktioniert das Verfahren. Zur Zeit arbeiten wir daran, dass SHORE™ auch auf mobilen Plattformen wie Handys und PDAs eingesetzt werden kann.  </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>4. In welche Systeme wurde SHORE™ schon integriert ?</b></p>
<p class="bodytext">SHORE™ findet vor allem in Systemen digitaler Werbung Einsatz, wie Anzeigetafeln auf Flughäfen oder am Bahnhof.  Es erfasst in dem Zusammenhang, wie viele Personen beispielsweise vor der Anzeige stehen bleiben und ob diese größtenteils männlich oder weiblich sind. So kann der Erfolg von Werbemaßnahmen in Bezug auf die Zielgruppe statistisch bestimmt werden. Sehr interessant ist auch eine neue Form interaktiver Werbung, die es in Deutschland so zwar noch nicht gibt, aber schon in Paris und London installiert wurde. Ein bekannter Hersteller für Eis platzierte nämlich seine Eis-Automaten an öffentlichen Plätzen und statt bezahlen zu müssen, bekamen die Passanten nur durch ein intensives Lächeln ein Eis gratis. Das Erfolgserlebnis konnten sie dann an der Maschine sogar via Facebook mit ihren Freunden teilen – eine sehr kreative und innovative Werbemaßnahme, die durch Gesichtserkennung möglich ist.</p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="bodytext"><b>5. Welche Vorteile Sehen Sie ganz persönlich für das GAMECAST-System durch die Integration von SHORE™?</b></p>
<p class="bodytext">Aus Sicht der Spieler finde ich es sehr spannend Echtzeitinteraktion zu erleben – die Möglichkeit zu haben, interaktiv am Geschehen teilzunehmen und seine eigenen reellen Emotionen einzubringen. Die Verbindung von Videospiel und animierter Serie ist ja an sich schon ein neues Erlebnis, durch die Interaktionsmöglichkeit wird es aber noch einmal zusätzlich „aufgepeppt“.  </p>
<p class="bodytext">Für das GAMECAST-System werden zudem auch unsere Entwicklungsergebnisse hinsichtlich der Positionserkennung des Gesichts und die Schätzung des Alters interessant sein. Die Aufmerksamkeit und Reaktionen der Spieler sind so noch besser zu analysieren, wodurch die auch Handlung und das Aussehen mehr an die individuellen Bedürfnisse und Gesichter der Spieler angepasst werden kann. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was noch alles möglich ist.  </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Wir bedanken uns bei Herrn Küblbeck für das interessante Interview. Mehr Informationen über SHORE™ und die Entwicklungen des IIS finden Sie <a href="http://www.iis.fraunhofer.de/bf/bv/kognitiv/index.jsp" title="Fraunhofer Institut" target="_blank" class="external-link-new-window" >hier</a></b>.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><i>Als verantwortlicher für den Forschungs- und Entwicklungsbereich &gt;kognitive Systeme&lt; beschäftigt sich Dr. Küblbeck seit circa zehn Jahren mit der Gesichts- und Personenerkennung. Er arbeitet dabei mit einem Team aus nur zwei bis drei festangestellten Mitarbeitern und spricht daher von echter Man-Power. Große Unterstützung erhält das Team jedoch auch von studentischen Hilfskräften, zum größten Teil aus der den Fachbereichen Elektrotechnik und Informatik, die einen großen Beitrag zum Erfolg des SHORE-Systems leisten. Beeindruckt von der Arbeit des Forschungsprojektes Gamecast, kann sich Herr Küblbeck daher auch weitere Kooperationen mit der Hochschule Mittweida vorstellen.</i></p>
<p class="bodytext"><a name="_SE_CP1"></a><a name="_SE_FLD1"></a><strong><i></i></strong></p>
<p class="bodytext"><a name="_SE_CP1"></a><a name="_SE_FLD1"></a></p>]]></content:encoded>
			<category>Deutsch</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 15:53:00 +0100</pubDate>
			
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